k-Wert (Wärmedurchgangs-Koeffizient)

Der Begriff k-Wert wird auch als Wärmedurchgangs-Koeffizient bezeichnet und im Zusammenhang mit Wärmedämmung verwendet. Dieser Wert gibt an, wie viel Energie in einer bestimmten Zeit durch einen Bauteil dringt. Der k-Wert wird in Watt pro Quadratmeter gemessen. Je niedriger der Wert ist, desto besser die Wärmedämmung.

Kilowatt peak (kWp)

Kilowatt peak ist die Leistung eines Photovoltaikmoduls bei Standard-Testbedingungen: Globalstrahlung 1.000 W/m², Zelltemperatur 25 Grad, Sonnenlicht-Spektrum für Mitteleuropa. Dies entspricht in etwa der maximalen Leistung der Solarmodule an einem sehr sonnigen kalten Tag im Winter um die Mittagszeit. Im Sommer steigt die Zellentemperatur an und die Leistung der Zelle fällt dadurch ab. Die Leistung wird im Sommer durch die Anzahl der Sonnenstunden erreicht.

Klima

Fälschlicherweise wird das Klima häufig mit dem Wetter gleichgesetzt. Der Begriff Klima ist jedoch viel umfassender! Es bezeichnet die Gesamtheit aller meteorologischen Erscheinungen, die den durchschnittlichen Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Ort auf der Welt kennzeichnen. Zu den Klimaelementen gehören: Strahlung, Temperatur, Luftdruck, Winde und Niederschläge. Beeinflusst wird das Klima durch die jeweilige geographische Breite des Ortes, die Verteilung von Land und Wasser, Meeresströmungen auch Wald und Wüste. Nicht zu vergessen ist der Faktor Mensch, denn dieser hat in den letzten Jahrzehnten enorm dazu beigetragen, dass sich das Klima verändert. Deshalb sind heute Maßnahmen des Klimaschutzes unverzichtbar.

Klimaschutz

Das Weltklima war bisher in einem relativ stabilen Zustand. Sicherlich gab es Schwankungen und Temperaturveränderungen, aber diese entwickelten sich über sehr lange Zeiträume, so dass sich Flora und Fauna den neuen Bedingungen anpassen konnten. Heutzutage wird von Klimaforschern die momentane Erderwärmung immer wieder direkt auf den Menschen und seine Entwicklung im letzten Jahrhundert zurückgeführt. Es gibt viele Faktoren, die zu dem festgestellten Treibhauseffekt beitragen. Umso wichtiger ist es, dass jeder Einzelne versucht, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Dies ist auf vielfache Weise möglich.

Zu möglichen Optionen gehören

  • die Verwendung von Energiesparlampen statt Glühlampen;
  • der Kauf effizienter elektrischer Geräte nach dem Energieetikett;
  • der Kauf eines FCKW-freien Kühlschranks;
  • das Ausschalten aller Stand-by-Schaltungen;
  • die Nutzung der Energiesparpotenziale bei Hausmodernisierungen;
  • die Errichtung von Niedriegenergiehäusern;
  • die Nutzung von Solarenergie;
  • der Versicht auf die Nutzung des Autos für Kurzstrecken;
  • die Benutzung des ÖPNV;
  • der Bezug von Ökostrom.

Informationen zu Möglichkeiten des Klimaschutzes gibt es bei Verbraucherzentralen, Energieagenturen, Stadtwerken und Energieversorgern und auch Umwelt- und Naturschutzverbänden.

Kohlenmonoxid (CO)

Kohlenmonoxid (CO) ist ein giftiges, farbloses, geruchloses und brennbares Gas. Es entsteht bei unvollständiger Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Substanzen (z. B. Ottokraftstoff). Wird CO vom Menschen eingeatmet, vermindert sich das Sauerstoff-Aufnahmevermögen des Blutes. Dies ist sehr gefährlich und kann sogar tödlich enden. Die CO-Emissionen gehen jedoch glücklicherweise seit Jahren zurück. Dies ist hauptsächlich auf die Einführung des geregelten Drei-Wege-Katalysators und auf die abnehmende Zahl der stark umweltbelastenden Zwei-Takt-Fahrzeuge zurückzuführen.

Kontrollierte Lüftung

Die heutige Bauart führt zu einer immer luftdichteren Bauweise. Dies führt zu deutlichen Energieeinsparungen. Um weitere Einsparungen zu erzielen verfügen Niedriegenergie- oder Passivhäuser häufig über eine kontrollierte Be- und Entlüftung. Dabei wurde den Räumen die verbrauchte Luft entzogen und durch frische ersetzt. Die kalte Außenluft wird in einem Wärmetauscher durch die warme Abluft erwärmt. Dies entlastet die Raumheizung und führt zur Einsparung von Heizenergie. Der Stromverbrauch für Wärmerückgewinnungsanlagen darf jedoch nicht höher sein als die eingesparte Energie.

Vorteile des kontrollierten Luftwechsels:

  • Verbesserung der Luftqualität durch kontrollierten und auch erhöhten Luftwechsel.
  • Reduktion des Wassergehaltes der Raumluft und damit Minderung von Schimmelpilz- und Bauteilproblemen.
  • Linderung von Allergieproblemen.
  • Energieeinsparung durch Wärmerückgewinnung aus Abluftwärme.

Kostendeckende Vergütung

Kostendeckende Vergütung (KV) für Erneuerbare Energien bedeutet, dass die privaten Betreiber der vielen dezentralen Solar-, Wind-, Wasser- und Biomasse-Anlagen zu den gleichen Bedingungen wie die Unternehmen der Elektrizitätswirtschaft Strom erzeugen können und diesen auch dementsprechend kostendeckend vergütet bekommen. Die Höhe der Vergütung wird an einer baujahrgleichen technisch optimierten (Muster-) Anlage bemessen und vertraglich festgeschrieben. Die Finanzierung der kostendeckenden Vergütung für Strom aus Erneuerbaren Energien erfolgt, wie auch sonst in der Elektrizitätswirtschaft üblich, durch ein Umlageverfahren, d. h. über eine Anpassung (Erhöhung) der Stromgebühren (max. um 1%). Die Erhöhung der Stromgebühren ist dem Verursacherprinzip gemäß für alle Stromkunden gleichermaßen verbindlich und wird nicht nur von einigen „Idealisten“ getragen.

Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)

Anlagen die das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung nutzen, produzieren gleichzeitig Strom und Wärme. In den meisten Fällen wird die bei der Stromproduktion anfallende Wärme in den Abgasen über einen Wärmetauscher zu Heizzwecken in Nah- oder Fernwärmenetzen genutzt. Dabei werden verschiedenste Anlagengrößen genutzt. Für kleinere Gebäude werden so genannte Blockheizkraftwerke genutzt, die zumeist mit Gas aber in Zukunft auch mit erneuerbaren Energieträgern wie z. B. Holz betrieben werden.

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